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3. Februar 2013

Roulette System Martingale

by Roulette Blog

„Martingale“ ist ein Begriff aus dem Provenzalischen. Er ist dem französischen Namen der nahe der Camargue gelegenen Stadt Martigues entlehnt. Die Bürger der Stadt galten in früheren Zeiten als naiv. Daher stammt auch der Ausdruck „jouga a la martegalo“, was einen sehr waghalsigen Spielstil umschreibt.
Unter einem Martingalespiel versteht man eine Methode, die seit dem 18. Jahrhundert bekannt und auch heute noch beim Roulette sehr populär ist. Bei dieser Variante erhöht sich der Einsatz im Falle eines Verlustes. Die klassische Form der Martingale sieht das Verdoppeln oder Doublieren vor. Zu Beginn setzt der Spieler ein Stück auf eine einfache Chance, beispielsweise auf die Farbe Schwarz oder Rot. In der Regel wettet man auf die so genannte Perdante. Es handelt sich hierbei genau um jene Chance, die kurz zuvor verloren hat. Rollte die Kugel zum Beispiel auf Schwarz, dann gilt der nächste Satz der Rot. Wird das Spiel verloren, dann setzt der Spieler beim nächsten Mal zwei Stücke. Ist dieses Spiel abermals verloren, dann folgen vier Stücke. Hierbei spielt das Prinzip der Verdoppelung eine Rolle. Denn sind auch die zwei Stücke verloren, dann werden vier Stücke verwettet. Gewinnt der Spieler, dann gewinnt er ein Stück und kann sich über eine Tilgung sämtlicher Verluste freuen. Danach geht es dann mit einem Stück wieder von vorne los.
Das System erweckt auf den ersten Blick einen relativ sicheren Eindruck. Doch der Schein trügt. Das wiederholte Verdoppeln hat beim Erreichen des Maximums ein Ende, denn die Spielbank gibt in der Regel einen Höchsteinsatz vor. Oft scheitert der Wille zur Verdoppelung aber schon allein aus finanziellen Gründen, weil zum Beispiel das Budget des Spielers ein weiteres Bieten nicht zulässt.
Setzt man beispielsweise ein Kapital von 1 000 Stück im Rahmen des Martingale-Spiels ein, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, eine Zeitlang einen mehr oder weniger ausreichenden Gewinn einzufahren. Häufig wird allerdings das Risiko unterschätzt, letztendlich alles zu verlieren. Die Gewinnchancen sind bei den Martingale-Spielen relativ niedrig. Anfängern sind daher weitaus profitablere und sicherere Methoden zu empfehlen.

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Wer sich trotzdem dieser Spielmethode bedient, kann auf mehrere kleine Gewinne hoffen. Irgendwann kommt es aber zumeist zu einem Totalverlust. Ein ständiges Steigern der Einsätze bringt im Gegensatz zum Spielen mit Summen in stetig gleicher Höhe aber auch gewisse Vorteile. Denn dann stehen die Chancen gut, die Verluste zurückzugewinnen oder gar eine positive Bilanz zu ziehen. Hier gilt es, die Vorteile mit den zu erwartenden Nachteilen sorgfältig abzuwägen und sich letztendlich für eine Strategieform zu entscheiden, die den persönlichen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Beispiel für ein Martingalespiel:

Der Spieler setzt auf Impair, also auf eine ungerade Zahl. Rollt die Kugel auf die Null oder auf eine Pair-, beziehungsweise auf eine gerade Zahl, dann hat das einen Verlust zur Folge. Der Starteinsatz liegt bei 20,- Euro. Verliert der Spieler fortwährend, dann sind die nachfolgenden Sätze 40,-, 80,-, 160,-, 320,-, usw. Euro hoch. Hat die Spielbank zum Beispiel ein Maximum von 10 220,- festgesetzt, dann sind generell nur 9 Spiele möglich. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns verhältnismäßig hoch ist, sollte man bedenken, dass im Verlustfall mehr Geld verloren als im Glücksfall gewonnen ist.

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